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SHE - Faces of Female Power

SHE - Faces of Female Power ist ein fortlaufendes fotografisches Projekt, das Frauen in ihrer Vielfalt, Stärke und Verletzlichkeit sichtbar macht.

 

Dieses Projekt liegt mir besonders am Herzen. Es ist aus der Überzeugung entstanden, dass Frauen nicht überall die gleichen Rechte, Privilegien oder Möglichkeiten haben und dass Stärke oft dort entsteht, wo äußere Umstände sie eigentlich begrenzen wollen.

 

Ich porträtiere Frauen jenseits von Rollenbildern, Inszenierung und Erwartungen. Frauen, die ihren eigenen Weg gehen, ob leise oder laut, angepasst oder unbequem. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Echtheit. Um innere Kraft, die auch dann sichtbar bleibt, wenn Freiheit nicht selbstverständlich ist.

 

Die bisher gezeigten Arbeiten sind in Deutschland entstanden und bilden den aktuellen Stand eines offenen Projekts, das mit neuen Begegnungen und Orten weiterwachsen darf.

 

Solange nicht alle Frauen frei sind, ist keine von uns wirklich frei.

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SHE – Faces of Female Power is an ongoing photographic project that makes women visible in all their diversity, strength, and vulnerability.

This project is particularly close to my heart. It was born from the conviction that women do not have the same rights, privileges, or opportunities everywhere—and that strength often emerges precisely where external circumstances seek to limit it.

I portray women beyond stereotypes, staging, and expectations. Women who forge their own paths, whether quietly or loudly, conforming or unconventional. It is not about perfection, but about authenticity. It is about an inner power that remains visible even when freedom cannot be taken for granted.

The works shown so far were created in Germany and represent the current state of an open-ended project, which will continue to grow through new encounters and locations.

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As long as not all women are free, none of us are truly free.

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Alex Berlin

Alex aus Berlin Wie haben uns in einem wunderschönen Park in Neuköln getroffen und uns über die Rolle der Frau, an die Erwartungen an uns und über Geschlechtsidentifizierung unterhalten.

Bianca aus Hamburg

Bibi aus Hamburg Bianca lebt gemeinsam mit ihrem Mann in Hamburg. Wir hatten ein super entspanntes Shooting in Hamburg am Wasser, wo Bianca ihrer Leidenschaft, dem Tanzen, nachgehen konnte. Es war super einfach für mich, dort von ihr authentische Bilder zu machen, da sie mit jeder Minute freier und in ihrem Element war. Für mein Projekt habe ich ihr auch einige Fragen zu ihr persönlich gestellt. Wer bist du? >>Ich bin die Tochter einer weißen deutschen Frau und eines Schwarzen ghanaischen Mannes. Ich bin Schwarz und Deutsch. Ich bin die große Schwester. Ich bin Ehefrau. Ich bin Tante. Ich bin Pädagogin. Ich bin Feministin. Ich bin leidenschaftliche Tänzerin. Ich bin eine gute Freundin. Ich bin eine Träumerin. Ich bin eine Kämpferin. Ich bin voll mit Liebe und Sehnsucht zugleich. Ich könnte diese Liste noch ewig fortsetzen, denn ich - Bianca Oppong, bin 44 Jahre alt. Ich habe viel erlebt. Viel Gutes. Viel Schlechtes. All das prägte mich und hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt gerade bin. Heute. Morgen würde ich diese Frage vielleicht wieder anders beantworten.<>Jeder einzelne Moment, jedes Erlebnis, jede Geschichte, welche ich im Laufe meines Lebens erlebt habe, haben mich zu der Frau gemacht, welche ich heute bin. Als Schwarze Frau in Deutschland aufzuwachsen und zu leben, ist nicht immer einfach. Schon früh musste ich mich mehr beweisen als andere. Das hat mich auf der einen Seite zu der Kämpferin gemacht, die ich heute bin. So kämpfe ich vor allem für Gerechtigkeit. Auf der anderen Seite kosten mich diese Kämpfe auch sehr viel Energie und ich bin müde. So richtig gewachsen, bin ich, würde ich sagen, in meinen 30ern. Da habe ich begonnen, mich und die anderen Menschen mehr bewusst zu reflektieren und zu Dinge zu hinterfragen.<>Stark finde ich Menschen, welche sich für Gleichberechtigung und somit eine fairere Welt einsetzen. Dieser Einsatz kann auf sie viele verschiedene Arten und Weisen stattfinden. Das kann laut und aktivistisch, aber auch leise und im privaten Umfeld sein. Hauptsache Menschen positionieren sich und setzen sich für benachteiligte Menschen ein. Stark finde ich auch, wenn Menschen sich mit sich selbst beschäftigen und wissen, wer sie sind, was sie können und das dementsprechend einsetzen. Stark finde ich es auch, wenn Menschen sich öffnen und verletzlich zeigen. Zu guter Letzt, finde ich es auch sehr stark, wenn Menschen Fehler zugeben können und sich dafür entschuldigen und eventuell daraus lernen.<<

Kira aus Hamburg
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